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Kompetenzmanagement hat die Aufgabe, Mitarbeiter-Kompetenzen zu beschreiben, sie transparent zu machen sowie den Transfer, die Nutzung und Entwicklung der Kompetenzen hinsichtlich strategischer Unternehmensziele sicherzustellen. (Reinhardt, K.; 2004). Ziel des Kompetenzmanagements im Unternehmen ist es, die Talente und Potenziale, die jedes Unternehmen aufgrund vorhandener Mitarbeitertalente, -fähigkeiten und -fertigkeiten hat, effektiv zu nutzen und darauf basierend die für eine nachhaltige Wettbewerbsfähigkeit notwendigen Kompetenzen zu entwickeln. Kompetenzaufbau orientiert sich an den Anforderungen des Unternehmens: Ausgangspunkt sind die Ziele des Unternehmens, sowie die Strategie, mit der diese Ziele erreicht werden sollen. Die Frage ist, welche Anforderungen ergeben sich daraus an die verschiedenen Funktionen im Unternehmen. Die Funktion wird dann gut ausgefüllt, wenn die an sie gerichteten Anforderungen erfüllt werden.
Kompetenz- bzw. Potenzialeinschätzungen sind kein Einmal-Ereignis oder nur punktuelle Maßnahme. Es handelt sich dabei um einen kontinuierlichen Prozess, der so wie das Mitarbeitergespräch jährlich durchgeführt werden sollte. Sie sind ein methodisches Standardwerkzeug für erfolgreiche strategische Personalentwicklung zum permanenten Ausbau der Wettbewerbsposition von Unternehmen.
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